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Immer mehr Trockenheit – und noch mehr Wasserentnahme!

Feuchtfläche in Nortrup, die auch im Sommer 2020 nass war (16.07.2020).

Ende Oktober hat das Umweltforum Osnabrücker Land e.V. eine „Stellungnahme im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung (§ 3 (2) Bau GB) zum Antrag auf Erteilung einer Bewilligung zur Grundwasserentnahme für die öffentliche Wasserversorgung gemäß §§ 8 – 10 WHG zur Entnahme von Grundwasser aus den vorhandenen Förderbrunnen 1 –6 des Wasserwerkes Ohrte“ abgegeben.

In dem Antrag geht es darum, die aktuell zulässige Fördermenge von 2 Mio. m³ um 500.000 m³ zu erhöhen. Dagegen gibt es aus Sicht des Natur- und Umweltschutzes erhebliche Bedenken. Denn der fortschreitende Klimawandel hat schon jetzt vermehrt zu Trockenjahren geführt. Die Prognosen gehen sogar von noch weiter zunehmenden Trockenphasen aus. Oberste Zielsetzung muss daher die Verminderung des Wasserverbrauchs sein, nicht aber die Ausweitung des Angebots.

Abgesehen von diesen grundsätzlichen Einwänden sieht das Umweltforum im konkreten Fall die Gefahr, dass die Wasserentnahme in Ohrte zu einem weiteren Absinken der Wasserstände führen wird, was nicht nur nachteilig für Gewässer und die darin lebenden Tiere und Pflanzen ist, sondern auch für die dortige Landwirtschaft ein zunehmendes Problem wird.

Im Einzelnen kritisiert das Umweltforum die fehlende Schlüssigkeit z.B. des Hydrologischen Gutachtens. Bemängelt wird auch die fehlende Nachvollziehbarkeit verschiedener Stellen im Fachbeitrag zur Berücksichtigung von Naturschutz, Landschaftspflege und Artenschutz und im UVP-Bericht. Gewählte Kartierungstermine zur Erfassung der Vegetation waren z.B. ungünstig gewählt, bei Waldbeständen wurde Jungwuchs als Altbestand erfasst.

Besonders kritisch wird die auch in den verschiedenen Fachgutachten nicht ausgeschlossene Absenkung des Wasserstandes und ein geändertes Abflussregime für verschiedene Fließgewässer gesehen. Eine kumulative Betrachtung mit geplanten Wasserentnahmen in Fürstenau sowie in Lengerich/Handrup fehlen, die Folgen für den Grundwasserkörper werden nicht nach den Maßstäben der Wasserrahmenrichtlinie untersucht und bewertet.

Abgesehen von der grundsätzlichen Kritik und Ablehnung der Ausweitung der Grundwasserentnahme und den Mängeln in den Unterlagen fehlen dem Umweltforum insbesondere Maßnahmen zur Rückhaltung des Wassers in der Landschaft, mit denen die befürchteten Absenkungen kompensiert werden. Gerade diese Mindestanforderungen wird der Dachverband mit besonderem Nachdruck verfolgen. „Solche Maßnahmen werden auch dann erforderlich, wenn die Genehmigung für die Entnahme nicht erteilt wird.“

Text: Dr. Matthias Schreiber, Bilder: M. Schreiber, M. Weinert

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